Zeittafel I
Politische Situation
Deutschland führt mit seinen Verbündeten einen opferreichen Krieg gegen die halbe Welt. Zum Ende des Krieges muss Deutschland schließlich einen Waffenstillstand und 1919 dem Friedensvertrag von Versailles zustimmen. Neben großen Gebietsverlusten wird Deutschland offiziell auch militärisch entmachtet. Die Reichswehr (auf 100.000 Mann reduziert) steht unter internationaler Kontrolle.
01.10.1913 Einzug der Garnison III. Bataillon des 4.
Thüringischen Infanterie Regiment Nr.:72
09.08.1914 Ausrücken der Garnison ins Feld
01.11.1915 Fertigstellung des Kasernenneubaus und Besetzung durch Ersatztruppenteile
09.11.1918 Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrats
23.12.1918 Rückkehr der Eilenburger Friedensgarnison aus dem Feld
21.03.1920 6. Abteilung des Landesjägerkorpes verlässt Eilenburg als Garnison
11.04.1920 II. Bataillon- Reichswehr- Jägerregiment 31 rückt in Eilenburg als Garnison ein
21.10.1920 Beginn der Auflösung der hiesigen Garnison
27.10.1920 Ein Offizier und zwanzig Sicherheitspolizisten treffen ein
31.10.1920 Einzug der 11. , 14. und 15. Sicherheitspolizei-
Hundertschaften in Eilenburg, die für die Stadt, den Kreis Delitzsch sowie Nachbarstädte
bestimmt sind
Die 11. Hundertschaft erhielt ihren Standort in Naumburg
15.12.1920 Reste des Reichswehr- Ergänzungsbataillons verlassen die Stadt
1920 Umbau der Kaserne und Erstnutzung für
Verwaltung und über 100 Wohnungen
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Ein kurzer Überblick
Bis 1880 war das Gebiet am Haus VI und das dazu gehörige Kasernengelände der ursprüngliche Flusslauf der Mulde (Feuchtgebiet).
Obwohl Eilenburg schon im 18. Jahrhundert eine Garnisonsstadt gewesen ist, wurde mit dem Bau der Eilenburger Kaserne erst in Vorbereitung auf den
I. Weltkrieg im Jahr 1913 begonnen. Ab 1936 errichtete man die Bauten im Süden des Komplexes und u.a. auch den Block 6, den Küchentrakt mit den Versorgungseinrichtungen und Speisesälen, also unser heutiges Jugendhaus.
1913 - 1918 Kasernenbau vor dem I. Weltkrieg durch das
Kaiserreich.
1918 - 1933 Auflösung der Kaserne unter der Weimarer
Republik. Umbau und Umnutzung in Wohnungen (für ca. 100 Familien) und Teile der Verwaltung zogen in die Gebäude.
1933 - 1945 Wieder Nutzung als Kaserne unter dem III. Reich.
1945 - 1956 Siegermächte des II. Weltkrieges (hier die
Rote Armee) nutzten die Kaserne.
1956 – 89 Nationale Volksarmee (NVA) der DDR nutzt das Gelände.
ab 1990 Zivile Nutzung, 1994 wird das Haus VI zum Jugend- haus umfunktioniert, mit kleinen Schritten bis 2005.
2002 Die Jahrhundertflut fügte dem Haus VI besonders im Kellerbereich und im Erdgeschoss erheblichen Schaden zu.

Bald mehr dazu!!!
Bald mehr zur Vergangenheit des HAUS VI!
Hier schon mal einige Bilder:
Hochwasser August 2002, der gesamte Keller stand komplett unter Wasser.
Das untere Bild (Eingang Rot/Schwarz) wurde kurz danach gemacht. 